Wasserrettungseinsatz an der Staustufe Bergheim

Wasserrettungseinsatz an der Staustufe Bergheim, 08.06.2019

Eine Radfahrerin meldete unterhalb der Staustufe Bergheim eine Person in Wassernot.

Daraufhin alarmierte die Integrierte Leitstelle Ingolstadt die Freiwilligen Feuerwehren Neuburg/Donau, Bergheim, Rettungsdienst und Polizei sowie die Wasserwachten Ingolstadt, Reichertshofen und Neuburg/Donau.

Ein bereits auf dem Stausee in Ingolstadt befindliches Rettungsboot der Ingolstädter Wasserwacht verlegte sofort Richtung Bergheim. Weitere Boote der Wasserwachten sowie das Mehrzweckboot der Feuerwehr Neuburg intensivierten die Suche wasserseitig.

Aus der Luft bekamen die Wasserretter Unterstützung durch einen Edelweiß-Hubschrauber der bayerischen Landespolizei sowie den Rettungshubschrauber Christoph 40 aus Augsburg.

Nach über zwei Stunden intensiver Suche wurde die Suche ergebnislos eingestellt.

Die Wasserwacht Ingolstadt war mit drei Einsatzfahrzeugen, drei Motorrettungsbooten und insgesamt 13 Einsatzkräften, davon 6 Einsatztaucher im Einsatz. Die Wasserwacht Neuburg war mit fünf Einsatzkräften, davon 1 Einsatztaucher und Reichertshofen mit weiteren 5 Einsatzkräften vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr Bergheim war mit ihrem Löschgruppenfahrzeug, Neuburg/Donau mit Kommandofahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter und Mehrzweckboot im Einsatz.

Aktuell liegt keine Vermisstenmeldung bei der Polizei vor, es ist von einem Irrtum des Meldenden auszugehen. Die Wasserwacht appeliert an die Bürgerinnen und Bürger im Zweifel lieber einmal zu viel den Notruf zu wählen als einmal zu wenig. Für den Mitteiler entstehen keine Kosten für den Einsatz, auch wenn es sich im Nachhinein als Fehlalarm herausstellt.

Kanufahrer vermeintlich in Not

Kanufahrer in Not, 05.06.2019

Passanten verständigten wegen eines vermeintlich in Not geratenen Kanufahrers die Wasserrettung.

Um 21:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle daraufhin die Wasserwacht-Schnelleinsatzgruppen Ingolstadt, Manching und Reichertshofen an die Konrad-Adenauer-Brücke.

Nach kurzer Zeit konnte schnell Entwarnung gegeben werden – die Boote der Berufsfeuerwehr und der Wasserwacht Ingolstadt brachen ihren Einsatz ab.

Seitens Wasserwacht waren über 25 Einsatzkräfte mit 5 Einsatzfahrzeugen, mehreren Booten sowie Fließwasserrettern und Tauchern im Einsatz.

Ebenfalls vor Ort waren die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Ingolstadt sowie Rettungsdienst und Polizei.

Tödlicher Badeunfall am Schafirrsee

Tödlicher Badeunfall am Schafirrsee, 02.06.2019

Heute Nachmittag um kurz nach 14:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Ingolstadt die Wasserwachten Ingolstadt, Neuburg und Manching sowie Feuerwehr und Rettungsdienst an den Schafirrsee nach Gerolfing.

Ein 78-jähriger Mann wurde am Südufer des Sees bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Wasser gerettet. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Wasserwacht unterstützten die Besatzung des Rettungswagens und den Notarzt bei der Wiederbelebung.

Nach einer halben Stunde intensiver Bemühungen zeigten die Maßnahmen leider nicht den gewünschten Erfolg, der Notarzt stellte den Tod des Patienten fest.

Die Ingolstädter Wasserwacht unterstützte die Kriminalpolizei beim Überbringen der Leiche ans Nordufer mit einer Motorbootbesatzung.

Im Einsatz waren die o.g. Wasserwachten, der BRK-Rettungsdienst, die Berufsfeuerwehr Ingolstadt und Freiwillige Feuerwehr Gerolfing sowie ein Kriseninterventionsteam des BRK.

Absicherung Triathlon 2019

Absicherung Triathlon 2019, 26.05.2019

Der Ingolstädter Triathlon feierte dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Und auch die Wasserwacht war wie immer dabei. Mit gut 40 Einsatzkräften wurde der schwimmerische Teil abgesichert. Die 5 Motorrettungsboote sowie 15 Wasserretter auf Rettungsbrettern hatten jederzeit ein Auge auf die etwa 2500 Triathleten auf der Schwimmstrecke.

Insgesamt 17 erschöpfte Schwimmer mussten durch die Retter an Land transportiert werden – jedoch war für die Wenigsten die Notwendigkeit einer medizinischen Weiterversorgung indiziert.

Auch nach Ende des Schwimmens stand ein Rettungsboot mit Notarzt zur Absicherung der Laufstrecke am Baggersee bereit.

Arbeitsreicher Samstag für die Wasserwacht

Arbeitsreicher Samstag für die Wasserwacht, 11.05.2019

Viel zu tun hatte die Ingolstädter Wasserwacht am heutigen Samstag.

Auf dem Baggersee fand das Vorschwimmen für den am 26.05.19 stattfindenden Triathlon statt. Gut 80 Schwimmer testeten die drei Strecken im etwa 14°C kalten Wasser. Ein Mehrzweckboot sowie zwei Rettungsschwimmer mit Rettungsbrett sorgten für ihre Sicherheit. Zwei erschöpfte Schwimmer wurden durch die Bootsbesatzung aufgenommen und an Land gebracht – eine weitere medizinische Behandlung war nicht erforderlich.

Zu einem Notfalleinsatz in den Roten Gries wurden Wasserwacht und ein Rettungswagen des BRK alarmiert. Nach einer kurzen Untersuchung war jedoch kein Transport ins Krankenhaus notwendig.

Zeitgleich zum Dienst am Baggersee befand sich bereits seit dem Vormittag eine Motorbootbesatzung auf dem Stausee zur Absicherung einer Segelregatta. Nur 12°C Wassertemperatur und starker Wind erforderten die volle Aufmerksamkeit und den mehrfachen Einsatz der Wasserretter. So galt es einem Segler mit seinem gekenterten Laser (kleines Segelboot) beim Aufrichten zu unterstützen. Eine Seglerin ist kurz daraufhin ebenfalls mit einem Laser gekentert – mit einer Unterkühlung wurde sie an Land gebracht und erstversorgt. Im Anschluss wurde ihr Boot durch die Wasserwacht geborgen. Kurz darauf musste ein größeres Segelboot aufgestellt werden und abschließend noch ein gekenterter Katamaran aufgestellt und abgeschleppt werden.

Das Freibad hatte heute seinen Tag der offenen Tür. Die Wasserwacht präsentierte dort ein Einsatzfahrzeug und ein Motorboot.

Im Sportbad wurde durch zwei Lehrscheininhaber Schwimmen und zwei Ausbildungshelfer ein weiterer Teil des aktuell stattfinden Anfängerschwimmkurses durchgeführt. Zwei Gruppen mit jeweils sieben Kindern im Alter von vier bis acht Jahren wurden jeweils 45 Minuten im Wasser Schwimmkenntnisse vermittelt. Hauptaugenmerk war in der heutigen Ausbildungseinheit die Wassergewöhnung.

Wasserwacht rettet 60-jährige im FOC

Wasserwacht rettet 60-jährige im FOC, 26.04.2019

Auf der Rückfahrt von einer Übung wurden Wasserretter der Ingolstädter Wasserwacht zu einer Reanimation ins Factory-Outlet-Centrum (Ingolstadt Village) alarmiert.

Bereits nach 1 Minuten Fahrzeit erreichten die Einsatzkräfte den Einsatzort.

Bei einer 60-jährigen Frau wurde ein Herz-Kreislauf-Stillstand diagnostiziert, unverzüglich wurde ein Defibrillator eingesetzt und die Herz-Lungen-Wiederbelebung eingeleitet.

Eine Notarztbesatzung des BRK Kösching sowie ein Rettungswagen des BRK Ingolstadt intensivierten die Reanimation der Wasserwacht. Nach kurzer Zeit zeigten die Bemühungen Erfolg und die Patientin erlangte wieder einen Kreislauf.

Nach Stabilisierung der Patientin kam sie unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus.

Alle Wasserretter sind ausgebildete Sanitäter und alle Fahrzeuge der Wasserwacht Ingolstadt mit Notfallrucksack und AED (Automatischer Externer Defibrillator) ausgestattet. Daher wird die Wasserwacht als sog. „First Responder“ regelmäßig zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes alarmiert.

Einsatz: Gekentertes Kanu auf der Donau

Einsatz: Gekentertes Kanu auf der Donau, 22.04.2019

Am späten Montagabend wurden mehrere Einheiten von Wasserwacht, Feuerwehr und Rettungsdienst an den Donaustausee Ingolstadt alarmiert. Ein Kanu mit mehreren Personen war gekentert. Die Wassertemperatur der Donau beträgt aktuell nur 14°C. Der Einsatz konnte jedoch relativ schnell wieder beendet werden. Die Personen wurden wohlauf aufgefunden.

Einsatz: Tierrettung im Auwald

Einsatz: Tierrettung im Auwald, 31.03.2019

An diesem Sonntagabend alarmierte die Integrierte Leitstelle Feuerwehr und Wasserwacht an den Zeller Kanal im Auwald südlich der Donau. Ein Angler sah dort einen Schwan mit einem Angelhaken im Maul. Als die Einheiten vor Ort eintrafen hatte der Schwan bereits das Weite gesucht und konnte nicht mehr aufgefunden werden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.

Erneuter Einsatz für die Wasserwacht

Erneuter Einsatz für die Wasserwacht, 24.02.2019

Heute endete um kurz nach 3 Uhr die Nacht für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte der SEG Wasserrettung.

In der Nähe von Münchsmünster meldete ein Spaziergänger zwei Personen mit einem Roller in einem Kiesweiher.

Vom Einsatzleiter Wasserrettung der Kreis-Wasserwacht Pfaffenhofen wurde zu den auf Anfahrt bzw am Einsatz befindlichen Einheiten zusätzlich die Ingolstädter Wasserwacht mit Tauchern nachgefordert.

Nach kurzer Zeit waren 5 Einsatztaucher, 1 Taucheinsatzführer und weitere 5 Wasserretter mit 2 Fahrzeugen unterwegs.

Am Einsatzort konnte zügig Entwarnung gegeben werden. Der Eigentümer des Rollers befand sich unversehrt zu Hause. Der Roller wurde gestohlen und im Weiher versenkt. Personen sind keine zu Schaden gekommen.

Die Bergung des Fahrzeugs übernahm die Wasserwacht Vohburg zusammen mit der Feuerwehr.

Im Einsatz waren:
Wasserwacht Vohburg 
Wasserwacht Geisenfeld 
Wasserwacht Manching 
Wasserwacht Ingolstadt 
DLRG Neustadt / Donau
BRK: 2 NEF, 2 RTW, 1 ELRD
ITH Christoph München 
Feuerwehr Manching 
Feuerwehr Vohburg 

Einsatz: Personenrettung aus der Donau

Einsatz: Personenrettung aus der Donau, 22.02.2019

Heute um 15:15 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Ingolstadt neben Rettungsdienst und Feuerwehr die Wasserwacht-Schnelleinsatzgruppen Ingolstadt, Manching und Reichertshofen an die Konrad-Adenauer-Brücke nach Ingolstadt.

Nach kurzer Zeit konnte eine ca. 25-jährige Frau am Südufer Höhe der Eisenbahnbrücke im Wasser treibend gesichtet werden.

Eine Motorbootbesatzung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt sicherte die Frau und brachte sie ans Ufer. Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr, Wasserretter der Ingolstädter Wasserwacht und Polizeieinsatzkräfte retteten sie schließlich aus dem Fluss und brachten sie über das Steilufer zu einem Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes. Mit Notarztbegleitung kam die Patientin in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht keine. 

Nachdem die Patientin übergeben wurde kam die Mitteilung, dass eine weitere Person auf Höhe der Glacisbrücke in die Donau zu springen drohte. 

Unverzüglich wurden Einsatzkräfte der Wasserrettung an die Glacisbrücke beordert. Wasserretter suchten die Ufer ab, ein Motorrettungsboot intensivierte die Suche vom Wasser aus. Nach kurzer Zeit wurde dieser Einsatz ergebnislos abgebrochen.